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Zur Psychophysiologie beim Autogenen Training von Kindern und Jugendlichen

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Ralf W. Dittmann

Das Autogene Training (AT) findet im Kindes- und Jugendalter als psychohygienisches bzw. psychotherapeutisches Entspannungsverfahren mannigfache Anwendung.
Erreichen AT-erfahrene Patienten dieses Alters physiologische Entspannungsreaktionen? Können sie diese auch in unerwarteten Belastungssituationen herbeiführen? Unterscheiden sich ihre Reaktionen in Intensität und «Muster» von denen untrainierter Probanden? Finden sich Persönlichkeitsparameter oder Erkrankungsmerkmale, die physiologische bzw. klinische Effekte der Methode begünstigen? Gibt es Langzeitwirkungen?
Der vorliegende Beitrag geht diesen Fragestellungen in einem multisituationalen Kontrollgruppendesign nach, mit polygraphischer Erfassung von peripherphysiologischen und EEG-Variablen sowie uni- und multivariater Statistik. Die Ergebnisse sind u.a. relevant für die Psychophysiologie von Entspannungsbedingungen, aber auch für den klinischen Einsatz von Entspannungsverfahren.
Aus dem Inhalt: U.a. Vergleichende Literatursichtung zur Psychophysiologie verschiedener Entspannungsverfahren - Autogenes Training bei Patienten im Kindes- und Jugendalter - Kontrollgruppendesign - Potentielle Prädiktoren für klinische bzw. physiologische Effekte des Autogenen Trainings - Psychophysiologische Reaktionen und «Muster» in Ruhe, Entspannung/Autogenem Training und Stress - Uni- und multivariate statistische Analysen.