Show Less
Restricted access

Die Judenpolitik der rumänischen Regierung 1866-1888

Series:

Beate Welter

Die vorliegende Untersuchung beleuchtet die Judenpolitik Rumäniens unter drei Aspekten. Im innenpolitischen Teil kommen die rumänischen Verhältnisse zur Sprache: der Kampf um die Konsolidierung der neuen politischen Ordnung, das Vorantreiben der wirtschaftlichen Entwicklung unter Bedingungen, die den Nährboden für restriktive Massnahmen gegen eine Minderheit gedeihen liessen.
Das aussenpolitische Kapitel befasst sich mit der Beziehung Rumäniens zu den europäischen Mächten und erhellt die Gründe, die hinter der Intervention der Grossmächte zugunsten der Israeliten standen.
Im dritten Teil geht es um die von den politischen Ränkespielen Betroffenen - die Juden. Hier wird aufgezeigt, wie sie versuchten, sich aus der Bevormundung ihrer westlichen Glaubensgenossen zu befreien und eine eigene Identität zu finden, und wie ihr Weg in die soziale Integration scheiterte.
Aus dem Inhalt: Zur Entwicklung der Fürstentümer bis 1899 - Eine Minderheit im innenpolitischen Kräftespiel - Rumänische Juden als ein Thema der internationalen Politik - Rumänische Juden als Anwälte in eigener Sache - Wege zur Selbstfindung.