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Poetologische Lyrik und politische Dichtung

Theorie und Probleme der modernen politischen Dichtung in den Reflexionen poetologischer Gedichte von der Aufklärung bis zur Gegenwart

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Friedhelm Rudorf

In der Literaturwissenschaft sind Gedichte, die der künstlerischen Selbstreflexion dienen (sog. poetologische Gedichte), in den letzten beiden Jahrzehnten zu einem besonderen Forschungsgegenstand geworden. Die vorliegende Untersuchung erörtert das Problem poetologischer Lyrik erstmals an der Traditionslinie der modernen politischen Dichtung von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Als eine der poetologischen Grundfragen dieser Texte erweist sich die Beziehung von «Wort» und «Tat». Neben den Gedichten zahlreicher Autoren und den literaturtheoretischen, -soziologischen, -historischen und -kritischen Aspekten der poetologischen politischen Lyrik beleuchtet die Untersuchung die Bedeutung Heines und Brechts als politischer Dichter, die stets auf die selbstkritische Reflexion ihrer künstlerischen Arbeit bedacht waren.
Aus dem Inhalt: U.a. Ursprung und Genese der modernen politischen Lyrik im 18. Jahrhundert - Hölderlins und Stäudlins Appell an die Verantwortlichkeit der Dichter - Das politische Gedicht als soziales Gedicht - Politisches Dichten in der deutschen Lyrik nach 1945.