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Die Zeitstruktur der Produktion als Ursache ökonomischer Dynamik

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Jobst Thalenhorst

Die temporale Struktur in der Österreichischen Kapitaltheorie wird zu konventionellen Ansätzen der Produktionstheorie in Bezug gesetzt. Für den von Neumann-Ansatz wird gezeigt, dass eine seiner inneren Logik entsprechende zeitliche Disaggregation zu Dreiecks-Strukturen auf speziellen Untermatrizen seiner Input - und Outputkoeffizienten führt. Ein einfacher Aggregationsalgorithmus wird eingeführt, der daraus selbst im Falle rückversetzter Güter das Profil eines Österreichischen Produktionsprozesses erzeugt.
In dynamischen Gleichgewichtsmodellen mit Österreichischen Zeitprofilen entstehen aus der zeitlichen Komplementarität der Faktoren Synchronisationsprobleme. In einem Vollbeschäftigungsmodell mit Fixkapital und Faktorsubstitution werden sie als Ursache für Schwingungen mit unter Umständen äusserst schwacher Konvergenz ermittelt.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Verallgemeinerung des Österreichischen Produktionsprozesses und sein Bezug zum von Neumann-Produktionsmodell - Österreichisches und Neoklassisches Ertragsgesetz - Die dynamischen Ansätze von Hayek, Hicks u.a. - Das Kalecki-Modell und Österreichische Produktion - Eine Verallgemeinerung des Stackelberg-Modells.