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Versetzung, Umsetzung, Abordnung - Abgrenzung und dogmatische Einordnung

Eine beamtenrechtliche Untersuchung

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Cornelia Paehlke-Gärtner

Die begriffliche Abgrenzung und dogmatische Einordnung der beamtenrechtlichen personalorganisatorischen Massnahmen Versetzung, Umsetzung und Abordnung werden weitgehend uneinheitlich vorgenommen. Die Autorin untersucht die unterschiedlichen Meinungen zu dieser Problematik in Rechtsprechung und Lehre und entwickelt eine geschlossene Lösungsalternative zur Abgrenzung der Massnahmen ausgehend von der Analyse des Amtsbegriffes der Beamtengesetze. Die Erörterung zur Verwaltungsaktqualität geht von einer kritischen Auseinandersetzung mit den Unterscheidungsversuchen zwischen beamtenrechtlichen Regelungen mit und ohne Aussenwirkung aus und führt diese auf die entscheidende Ausgangsfrage nach der Beeinträchtigung subjektiv-öffentlicher Rechte im Beamtenverhältnis zurück. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang insbesondere ein Recht am Amt. Es wird nachgewiesen, dass die beamtenrechtlichen Regelungen kein Recht auf Beibehaltung einer bestimmten Beschäftigung, dagegen aber eine Sicherung der Aufgabenqualität enthalten, die sich an der Bewertung des anvertrauten konkreten Amtes orientiert. Die Darstellung schliesst mit den Konsequenzen der erzielten Ergebnisse für den Rechtsschutz gegen Versetzungen, Umsetzungen und Abordnungen.
Aus dem Inhalt: Begriffliche Abgrenzungskriterien: Behördenwechsel, Ortswechsel, Amtswechsel - Amtsbegriff - Dienststelle - Zuordnung: Amt/Beamter - Recht am Amt - Unmittelbare Aussenwirkung personalorganisatorischer Massnahmen - Rechtsschutz.