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Verwendung und Rezeption staatlicher Lehrpläne in Schulen

Eine empirische Untersuchung am Beispiel des Sachunterrichts

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Peter Klose

Verwendung und Rezeption eines staatlichen Lehrplans werden am Beispiel der Niedersächsischen Rahmenrichtlinien für den Sachunterricht genauer beschrieben, analysiert und teilweise erklärt. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchungen erheben nicht nur die weitgehend unbekannte Situation des Sachunterrichts, sondern sind auch auf andere Fächer und Schularten übertragbar. Erziehungswissenschaftler, Lehrplanentwickler und Curriculumforscher werden Anregungen zur Analyse, Entwicklung, Erprobung, Einführung etc. von Lehrplänen entnehmen können. Lehrer, Schulleiter und Schulverwaltungsbeamte können die Ergebnisse zur Aufklärung ihrer Handlungsfelder nutzen und zu einem kritisch-konstruktiven Umgang mit staatlichen Lehrplänen angeregt werden.
Aus dem Inhalt: U.a. Staatliche Lehrpläne als Systeme von Einflussfaktoren (z.B. Doppelcharakter als staatliche Erlasse und didaktische Dokumente) - Die Schulwirklichkeit im Vergleich zu den Vorgaben eines staatlichen Lehrplans (u.a. an den Beispielen Unterrichtsthemen, Unterrichts- und Arbeitsformen) - Die Verwendung eines staatlichen Lehrplans bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung (u.a. im Vergleich mit anderen Hilfsmitteln wie Schulbücher) - Urteile der Lehrer über einen staatlichen Lehrplan - Erklärung der Verwendung und Rezeption eines staatlichen Lehrplans (z.B. durch didaktische Meinungen und Einstellungen der Lehrer, individuelle Merkmale der Lehrer und schulische Bedingungen) - Vorschläge zur Gestaltung und Entwicklung staatlicher Lehrpläne - Perspektiven für eine kritisch-konstruktive Verwendung und Rezeption staatlicher Lehrpläne.