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Botswana und die Anfänge der Hermannsburger Mission

Voraussetzungen, Verlauf und Scheitern eines lutherischen Missionierungsversuches im Spannungsfeld divergierender politischer Interessen

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Wolfgang Proske

Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Kwena und der Ngwato bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Peripherieorientiert werden insbesondere die Auswirkungen von Difaqane und burischen Trecks sowie des Abkommens von Sand River 1852 auf Botswana untersucht. Der sogenannte revisionistischen Missionsgeschichtsschreibung folgend, schildert der Autor die Hintergründe des Rufes an die Hermannsburger Mission sowie deren kurzfristiges Wirken von 1857 bis 1864. Den Schwerpunkt bilden dabei die Auseinandersetzungen um Missionssuperintendent August Hardeland. Darüber hinaus werden politische Funktionen der Hermannsburger im Spannungsverhältnis zwischen Tswana, Buren und Briten thematisiert.
Aus dem Inhalt: U.a. Geschichte Botswanas bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts - Entstehung und Anfänge der Hermannsburger Mission in Hannover, Natal und Botswana - Hardeland-Konflikt - Konkurrenz zwischen Hermannsburger und Londoner Mission - Politische Bedeutung der Hermannsburger Mission für Botswana.