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Wechselwirkungen zwischen Job und Studium

dargestellt am Beispiel der BWL-Studenten der Universität Frankfurt und der Fachhochschule für Wirtschaft Pforzheim

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Paul Wenzel

Die Auswirkungen studentischer Erwerbstätigkeit auf das Studienverhalten von BWL-Studenten sowie mögliche Wechselwirkungen zwischen Job und Studium können in Form eines «Behavioristischen Interaktionsmodells studentischen Verhaltens» als Beziehungsgefüge zwischen Job, Institution, Studium und Berufsziel definiert und evaluiert werden.
Wechselwirkungen zwischen Job und Studium werden vom Verhalten und den Erwartungen der Studenten während des gesamten Studiums beeinflusst. Zur Bestimmung seiner sozialen Position und somit auch für die Bildung von Erwartungen zieht der Jobber für ihn erkennbare soziale Kriterien heran, wie bspw. sein Verhältnis zur Institution/Hochschule, seine Chancen gegenüber dem angestrebten Berufsziel und insbesondere Stellung, Motivation und individuelle Lage während des betriebenen Studiums.
Die Untersuchungen von Frankfurt und Pforzheim haben deutliche Anzeichen für eine Ambivalenz in der Entwicklung studentischer Motivation vom reinen Geldverdienen durch Jobben hin zum Qualifikationserwerb bzw. dem Bedürfnis nach Praxisbezug sichtbar gemacht. Insbesondere die BWL-Studenten an der Universität Frankfurt, denen die Ausbildung an der Hochschule zu theoretisch orientiert ist, neigen verstärkt dazu, einen Bezug zur Praxis im Jobben zu suchen.
Aus dem Inhalt: Job neben dem Studium - Erwerbstätigkeit im Hochschulvergleich (Universität Frankfurt / FHW Pforzheim) - Interdependenzen zwischen Institution und Studium - Korrelative Beziehungen zwischen Institution und Erwerbstätigkeit - Physische und psychische Beeinträchtigung bei der Studienmotivation - Korrelative Beziehungen zwischen dem Job bzw. Studium und dem angestrebten Berufsziel.