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Sprachphilosophische Aspekte in Karl Barths «Prolegomena zur Kirchlichen Dogmatik»

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Ernstpeter Maurer

Die «Kirchliche Dogmatik» soll die Übereinstimmung der kirchlichen Verkündigung mit dem biblischen Zeugnis prüfen. Zwar behandelt Barth in den «Prolegomena» zur Dogmatik die einzelnen Momente dieses komplexen Vorgangs, doch entsteht kein präzises Bild der dogmatischen Methode. Die vorliegende Untersuchung arbeitet die implizite theologische Semantik heraus, die den inneren Zusammenhang der «Lehre vom Wort Gottes» stiftet. Der Trinitätslehre kommt dabei eine methodologische Schlüsselstellung zu. Die überraschende Parallele zwischen der theologischen Semantik bei Barth und Ludwig Wittgensteins «Sprachspielen» ermöglicht eine detaillierte sprach- und wissenschaftsphilosophische Erörterung der dogmatischen Prinzipienlehre.
Aus dem Inhalt: Analyse der Prolegomena zur Kirchlichen Dogmatik - Grundfiguren dogmatischer Theoriebildung - «Theologie als Grammatik» - Dogmatik als normal-wissenschaftliches «puzzlesolving».