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Vom «anderen» zum «Anderen»

Die Psychoanalyse Jacques Lacans zwischen Phänomenologie und Strukturalismus

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Matthias Bechem

Die vorliegende Untersuchung weist nach, dass Lacans Frühwerk, einschliesslich seines berühmten «Spiegelstadiums», eine von der Gestaltpsychologie, der Phänomenologie Husserls' und der Philosophie Hegels inspirierte psychologische Theorie des Imaginären ist. Die strukturale Theorie Lacans ist eine negative Ontologie, die mittels des Begriffs vom «Anderen» magisch tilgt, was die eigentliche «chose» jeder Psychoanalyse sein sollte, nämlich eine Lehre von der menschlichen Subjektivität zu sein. Es bleibt jedoch Lacans Verdienst, eine erneute philosophische Befragung der Begrifflichkeit und des Denkhorizonts der Psychoanalyse initiiert zu haben.
Aus dem Inhalt: U.a. Hegel mit Kojève gelesen - Die Imago als Zentralbegriff der Psychologie Lacans - Hegels Begierde, Freuds Wunsch und Lacans Begehren - Die Welt ist alles, was der Phall ist - Psychoanalyse als Poetik.