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Council und County

Untersuchungen zum elisabethanischen Privy Council und seinen Beziehungen zur Grafschaft Norfolk, 1558 - 1603

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Guido Lammers

Unter der letzten Tudormonarchin Elisabeth I. war der Privy Council Kernstück der zentralen Reichsverwaltung wie auch wichtiges Organ staatlicher Willensbildung und Machtentfaltung. Ausgehend von der Tatsache, dass der Tudorstaat keine landesweit wirksame Bürokratie entwickelte und zur Ausübung seiner Macht auf die Kooperation lokaler Eliten angewiesen war, geht die vorliegende Untersuchung am Beispiel der Grafschaft Norfolk der Frage nach, wie sich das Zusammenspiel der verschiedenen politischen Ebenen vor dem Hintergrund anhaltenden aussenpolitischen Druckes und zunehmender staatlicher Aufgaben gestaltete. Die relative politische Stabilität Englands in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wird dabei darauf zurückgeführt, dass eine Wechselwirkung zwischen Interessensgegensätzen und Interessensausgleich sowohl innerhalb des Kronrates, als auch im Verhältnis von Zentrum zur Grafschaft bestand.
Aus dem Inhalt: Elisabeths Privy Councillors 1558-1603 - Funktionen des Privy Council - Die Grafschaft Norfolk und ihre Verwaltung - Konflikte: Elizabethan Settlement, Militärverwaltung, Steuern - Wirtschaftspolitik des Privy Council und lokale Wirtschaft.