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«Ein luftiger Austausch»

Das implizite Wissen vom Subjekt in den «Duineser Elegien» Rainer Maria Rilkes

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Karin Schulze

Die vorliegende Interpretation arbeitet das Reflexionspotential der in der Sprache der «Duineser Elegien» Rainer Maria Rilkes konstituierten Erfahrungen und Intuitionen auf dem Hintergrund der sprachanalytisch konturierten psychoanalytischen Theorie Jacques Lacans heraus. Damit wird die innere Dynamik dieser Gedichte ausgehend von der Frage nach dem Subjekt verstanden. Die Untersuchung stellt den ersten Versuch einer eingehenden Interpretation der «Duineser Elegien» dar, bei der ihre metaphysikkritischen Implikationen - die Themen Sprache, Zeitlichkeit und Subjekt umfassend - zusammenhängend entfaltet werden.
Aus dem Inhalt: Rilke mit Lacan? - Zur Subjektproblematik um 1900 - Narziß als Engel - Wahrheit als «Figur».