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Phantasie und Bildung

Aspekte einer Bildungspoetologie bei Heinrich Heine

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Clarissa Kucklich

Zur Wiedergewinnung der bildungsästhetischen Dimension im poetischen Werk Heinrich Heines ist es notwendig, den Zusammenhang von Poesie und Leben aus der Poesie selbst zu zeigen. Die Poesie geht von der Ganzheit des Lebens aus. Sie richtet sich gegen die Trennung von Wissenschaft und Lebenswelt.
Der bisherige rezeptionsästhetische Zugriff auf das Werk Heinrich Heines steht für ein partikularistisches Erkenntnisinteresse und spiegelt die ideologische und politische Vereinnahmung des Dichters und seiner Kunstwerke. Eine Verkürzung des menschlichen Erkenntnisvermögens allein auf die vernunftbetonte und rationale Weltauslegung verliert eine phantasievolle und schöpferische Gestaltung des Lebens aus dem Blick.
In dieser Arbeit geht es um poetisches Lesen, das den Zusammenhang von Phantasie und Bildung als einen von Poesie und Wirklichkeit offenzulegen hat.
Aus dem Inhalt: U.a.: Zur Geschichtsphilosophie des deutschen Idealismus - Die Verselbständigung der Subjektivität - Sprachphilosophische Betrachtungen - Gedanken zur Genieästhetik - Poesie und Leben.