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Der richterliche Augenschein im deutschen Strafprozeß

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Wolfgang Wenskat

Die vorliegende Untersuchung über den richterlichen Augenschein im Strafprozeß schließt eine Lücke im monographischen Schrifttum über die strafprozessualen Beweismittel. Der Autor weist nach, dass die normative und faktische Vernachlässigung des Augenscheinsbeweises zu Fehlern bei der gerichtlichen Sachverhaltsaufklärung führen kann und zeigt Möglichkeiten auf, wie durch Auslegung bestehender Vorschriften und Aenderungen de lege ferenda Fehlurteile verhindert werden können. Daneben werden auch Probleme im Zusammenhang mit richterlichen Augenscheinseinnahmen vom Ermittlungsverfahren bis zur Wiederaufnahme eines Strafverfahrens umfassend erörtert und einer eigenständigen Lösung zugeführt.
Aus dem Inhalt: U.a.: Funktion und spezifische Eigenarten des richterlichen Augenscheins - Aufgabe und Stellung des Augenscheinsbeweises in den verschiedenen Abschnitten eines Strafprozesses - Fehlerquellen bei Augenscheinseinnahmen - Geltung der Grundsätze über die Hauptverhandlung in Strafsachen für den richterlichen Augenschein.