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Hans Frank

Aufstieg und Fall des NS-Juristen und Generalgouverneurs

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Christian Schudnagies

Die Arbeit versteht sich hauptsächlich als eine der wenigen Studien des Dr. Hans Frank - aber auch als Beitrag zur Diskussion über die deutsche Okkupation in Polen 1939 bis 1945.
Als Gefährte in der Frühzeit der nationalsozialistischen «Bewegung», als Kronjurist der NSDAP und als persönlicher Anwalt begleitete Frank Adolf Hitler auf dem Weg an die Macht. Nach 1933 musste sich der «Reichsrechtsführer» trotz seiner zahlreichen rechtspolitischen Ämter und Funktionen mit einem Platz an der Peripherie der Macht zufriedengeben. Mit aller Konsequenz bekam er die Auswirkungen der Hitlerschen Strategie des «divide et impera» freilich erst nach seiner Berufung zum Generalgouverneur zu spüren. Dem im besetzten Polen herrschenden Rechts- und Verwaltungschaos stand Hans Frank meist ohnmächtig gegenüber. Aber nicht nur mit Himmler und der SS, auch mit seinem Namen war die deutsche Gewaltherrschaft im Generalgouvernement eng verknüpft. Nicht zuletzt deshalb musste er auf der Angeklagtenbank im Nürnberger Prozess Platz nehmen und schliesslich mit seinem Leben bezahlen.
Aus dem Inhalt: Hans Franks Werdegang: Insbesondere seine Begegnung mit dem Nationalsozialismus, seine rechtspolitischen Ämter und Funktionen ab 1933, Frank als Generalgouverneur im besetzten Polen 1939 bis 1945 und als Angeklagter im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess 1945/46.