Show Less
Restricted access

Verständlichkeit im Magazinjournalismus

Probleme einer rezipientengerechten Berichterstattung im Hörfunk

Series:

Andreas Narr

Wer Radio hört, will verständlich informiert werden. Die Texte traditioneller Nachrichtensendungen zeigen, dies ist sprachwissenschaftlich abgesichert, häufig derart komplexe Strukturen, dass sie vom Durchschnittshörer nicht mehr verstanden werden. Ob dies auch für die Beiträge von Hörfunk-Magazinsendungen zutrifft, steht im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit. Untersucht werden aber nicht nur, wie das bislang überwiegend der Fall war, syntaktische und/oder semantische Strukturen, sondern auch Aspekte der thematischen Transparenz, der Vermittlung eines adäquaten Ereigniswissens. Verständlichkeit wird also nicht ausschliesslich quantitativ, sondern eher qualitativ definiert, Fragen der Informativität haben einen höheren Stellenwert als die der reinen Textverständlichkeit.
Aus dem Inhalt: U.a. Methoden der traditionellen Verständlichkeitsforschung - Texttheoretische Aspekte der Kommunikation in Massenmedien - Analyse von Sendetexten nach formal-sprachlichen und inhaltlich-thematischen Kriterien - Probleme der Verständlichkeit bei Interviews - Vorschläge zur Lösung von Verstehensproblemen in der Praxis.