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Günter Eich und das Hörspiel der fünfziger Jahre

Untersuchung am Beispiel «Träume»

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Marlies Goß

Im Mittelpunkt zahlreicher Rezensionen, Interpretationen und essayistischen Betrachtungen zum Hörspiel «Träume» standen vor allem Eichs perfekte Beherrschung des Mediums Rundfunk und seine sprachliche Virtuosität als Dichter. Die politische Dimension des Hörspiels und insbesondere der zitierten Gedichtstellen blieb jedoch weitgehend unberücksichtigt und damit Eichs eigentliche Intention, sich mit der (geschichtlichen) Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Angeregt durch dieses noch 1972 von Susanne Müller-Hanpft aufgezeigte Desiderat, wird in der vorliegenden Studie der Versuch unternommen, das Hörspiel «Träume» über den methodischen Ansatz einer historischen Rekonstruktion in seinem zeitgenössischen aktuellen (politischen) Kontext zu situieren.
Aus dem Inhalt: U.a.: Günter Eich als «Schrittmacher» des Hörspiels der fünfziger Jahre - Interpretation des Hörspiels «Träume» - Die Rezeption des Hörspiels «Träume» - Zur Aktualität des Hörspiels «Träume» für den heutigen Hörer/Leser.