Show Less
Restricted access

«An die Grenzen des Wirklichen und Möglichen ...»

Studien zu Alfred Döblins Roman «Berge Meere und Giganten»

Series:

Gabriele Sander

Die vorliegende Arbeit ist einem der phantasievollsten und sprachgewaltigsten Prosawerke der Zeit zwischen den Weltkriegen gewidmet. Die Autorin versucht darin eine detaillierte strukturanalytische Erschliessung dieses weithin unbekannt gebliebenen Romans des Spätexpressionismus, der wie kaum ein anderes Werk Döblins vom Charakterzug des Experimentellen geprägt ist. Gemeinsames Ziel der einzelnen Interpretationsbeiträge zur Textgenese, Erzählform und Bildlichkeit ist es, durch die Ermittlung der makro- und mikrostrukturellen Kompositionsprinzipien die immanente Romanpoetik zu erhellen und so die geistige Spannweite des epischen Weltentwurfs zu ermessen.
Aus dem Inhalt: 1.Teil: Rezeptionsgeschichte - 2.Teil: Entstehungsgeschichte - 3.Teil: Erzählstruktur, Zeit- und Raumstruktur - 4.Teil: Bildstruktur (Politische Metaphorik, bildliche Menschendarstellung, Natur und Technik in bildlicher Gestaltung).