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Studien zu Rubens' Konstantinszyklus

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Peter Krüger

Zu Beginn der zwanziger Jahre des 17. Jhdts. fertigte Peter Paul Rubens in französichem Auftrag die Skizzen für eine Tapisseriefolge zum Leben Kaiser Konstantins des Grossen. Ausgehend von der Bildtradition wird die politische Ikonografie von Rubens' ursprünglichem Programm entschlüsselt. Die historische Brisanz des Konstantinszyklus im Zusammenhang der Hugenottenaufstände wird ebenso deutlich wie seine bisher in der Forschung vernachlässigte Bedeutung im Kräftefeld des Konflikts zwischen Frankreich und Habsburg. Dabei wird Rubens' Anteil an der künstlerischen Propaganda miteinander konkurrierender Grossmächte eingehend erörtert. Ein Katalogteil legt die Inspirationsquellen von Rubens' Entwürfen offen und vollzieht den Prozess seiner Bildschöpfungen nach.
Aus dem Inhalt: Die Ikonografie Konstantins des Grossen - Das Herrscherideal des Absolutismus und seine Relevanz für die Wahl des Konstantinsthemas - Der Konstantinszyklus als imperiale Propaganda des französichen Königs (Louis XIII).