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Arztausbildungsreform

Ein Ausschnitt bundesrepublikanischer Gesundheitspolitik

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Norbert Pütter

Die Ausbildung der Ärzte ist seit jeher ein gesundheitspolitisches Thema in der Bundesrepublik. Aber trotz der Veränderungen in den letzten Jahrzehnten ist die Kritik konstant geblieben: zu viele würden zu schlecht, zu lange und zu praxisfern in einem überfrachteten und mit unzureichenden Prüfungen versehenen Studium ausgebildet. Der vorliegende Band untersucht die permanenten Reformversuche der bundesdeutschen Arztausbildung in ihren zentralen Dimensionen. Entstehungsgeschichte und Rahmenbedingungen werden dargestellt. Die Gründe des Scheiterns werden offengelegt, indem das Verhältnis der Ausbildung zur ärztlichen Berufstätigkeit und zum Gesundheitswesen genauer bestimmt wird. «Arztausbildungsreform» erscheint so in einem Geflecht von Interessen und Instrumentalisierungen, die zusehens weniger Raum lassen, die Qualifikation von Ärzten zu verbessern.
Aus dem Inhalt: Bestallungsordnung (1953) - Approbationsordnung (1970): «Praxis», Prüfungen, Numerus clausus, Kapazitätsverordnungen und Auswahlverfahren - Dauer«reform» der Ausbildung: Ausbildungsziel, Fort- und Weiterbildung, AiP - Reformalternativen.