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Die Entfesselung des Intellekts

Eine Untersuchung über die Möglichkeit der An-sich-Erkenntnis in der Philosophie Arthur Schopenhauers unter besonderer Berücksichtigung des Nachlasses und entwicklungsgeschichtlicher Aspekte

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Thomas Bohinc

In der Arbeit «Die Entfesselung des Intellekts» wird der Nachweis der These erbracht, dass Schopenhauer mit seiner Philosophie zeigen wollte, dass es eine von den subjektiven Bedingungen des Erkenntnisvermögens unabhängige An-sich-Erkenntnis gibt. Es wird dargestellt, dass Schopenhauers Philosophie der Versuch ist, die Möglichkeit einer An-sich-Erkenntnis im Anschluss an die Philosophie Kants nachzuweisen. Die Arbeit zeigt, in welcher Weise Schopenhauer den Nachweis vornimmt, und unterzieht die von ihm aufgezeigten Lösungswege einer eingehenden Kritik. In der Arbeit werden auch die Lösungswege untersucht, die Schopenhauer vor der Abfassung seines Hauptwerks eingeschlagen hat und die sich aus Manuskriptblättern des Nachlasses erschliessen lassen. Das Ergebnis der Untersuchung ist, dass es Schopenhauer nicht gelingt, eine von dem subjektiven Erkenntnisvermögen unabhängige An-sich-Erkenntnis nachzuweisen.
Aus dem Inhalt: Zur Lage der Schopenhauer-Forschung - Formen des Erkennens vor der Systembildung - Empirischer und intelligibler Charakter - Platonische Ideen - Intuitive Willenserfahrung - Willensbegriff bei Schopenhauer - Transzendentaler Idealismus - Verneinung des Willens zum Leben.