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Psychologische Aspekte von Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen

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Hildegard Iskenius-Emmler

Nicht so sehr die Konfrontation mit dem Tod eines geliebten Menschen, sondern vielmehr die hernach vorgefundenen Umweltbedingungen entscheiden darüber, ob die weitere Entwicklung eines jungen Menschen einen gesunden oder pathologischen Verlauf nimmt. Ausgehend von dieser Hypothese verfolgt die vorliegende Arbeit die Zielsetzung, Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen für eine kompetente Unterstützung von trauernden Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen und kritisch zu diskutieren. Darüber hinaus wird insbesondere auf jene Probleme eingegangen, die lebensbedrohliche Erkrankungen oder der Tod von jungen Menschen mit sich bringen. Im Vordergrund steht hierbei die Frage, was Erzieher und Psychologen tun können, um den Betroffenen bei der Bewältigung des Sterbens und der hiermit verbundenen antizipatorischen Trauer zu helfen.
Aus dem Inhalt: Denkmodelle zu einer Psychologie von Verlust, Tod und Trauer - Todesvorstellungen und Trauerarbeit bei Kindern und Jugendlichen (Kennzeichen gesunder und pathologischer Trauerprozesse) - Umgang mit lebensbedrohlichen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter - Suizidproblematik.