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Kapitalkosten und Investitionsentscheidungen

Eine finanzierungstheoretische und empirische Untersuchung

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Ulrich Kloster

Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung ist die Überlegung, dass Investitionsentscheidungen zwar nicht losgelöst von den Kosten der entsprechenden Finanzierungsmassnahmen getroffen werden können, letztere aber häufig a priori nicht bekannt sind. Sie stehen dem Entscheidungsträger dann nicht als Berechnungsdatum zur Verfügung, sondern müssen durch einen gesonderten Bewertungsvorgang festgestellt werden.
Nach der Begründung der Relevanz von Kapitalkosten für die Investitionsprojektbeurteilung werden die finanzwirtschaftlichen Ansätze und Methoden, die zur Bestimmung der Kapitalkosten dienen können, einer vergleichenden Prüfung unterzogen. Daraufhin wird untersucht, welche Mess- und Schätzprobleme aus den Datenerfordernissen der als lösungsdienlich eingestuften Bewertungskonzeptionen erwachsen und welche Möglichkeiten zu ihrer Operationalisierung bestehen. Eine breit angelegte empirische Untersuchung in der deutschen Grossindustrie gewährt schliesslich Aufschlüsse darüber, wie die Unternehmenspraxis bei der Beurteilung von Investitionsprojekten verfährt und in welcher Höhe die Kapitalkosten dort im Einzelfall tatsächlich angesetzt werden.
Aus dem Inhalt: Zum Stand der Investitionsrechnung aus theoretischer und praktischer Sicht - Zur Relevanz der Kapitalkosten für die Investitionsprojektbeurteilung - Kapitalkostendefinitionen und ihre theoretischen Grundlagen - Messprobleme bei der Kapitalkostenermittlung - Kapitalkosten einzelner Finanzierungsinstrumente - Eine empirische Untersuchung zur Bedeutung von Kapitalkosten in deutschen Grossunternehmen.