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Das italienische Steuersystem seit der grossen Reform von 1973/74

Gegenüberstellung von Steuernorm und Steuerrealität unter dem besonderen Aspekt der Affinität zur Steuervermeidung

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Silvia Merk

Nach Art eines qualifizierten Länderberichtes werden hier die Besonderheiten des neuen italienischen Steuersystems nach historischen, finanzpsychologischen und systembedingten Eigenschaften dargestellt. Die Geschichte des italienischen Steuersystems seit dem «Miracolo Economico» ist zugleich auch die Geschichte von Steuerhinterziehung, Schattenwirtschaft und administrativer Unzulänglichkeit. Den Zusammenhängen, Ursachen und Interdependenzen wird in dieser Arbeit in Form von empirischen Feldforschungen und ausführlichem Quellenstudium intensiv nachgegangen. Dabei sind wertvolle bislang unveröffentlichte Aussagen und Erkenntnisse in die Materialsammlung eingegangen.
Das erste Jahrzehnt des neuen Steuersystems in Italien ist von Widersprüchen zwischen Anspruch und Wirklichkeit sowie zwischen Norm und Realisierbarkeit gekennzeichnet. Systemimmanente Fehler sind ebenso ursächlich für ein Misslingen der Reform wie auch finanzpsychologische Faktoren.
Aus dem Inhalt: Die finanzgeschichtliche Entwicklung in Italien bis hin zum neuen Steuersystem - Wesentlich theoretische Besonderheiten des neuen Systems - Empirische Erfahrungen mit dem System sowie die Reaktion auf seine Fehlentwicklung - Finanzpsychologische Erklärungsansätze.