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Formen des Offenen

Thomas Manns "Zauberberg,</I> die «Oxen of the Sun» - Episode in James Joyces "Ulysses</I> und Julio Cortázars "Rayuela</I>

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Paul Forssbohm

Das wachsende Interesse moderner Romanautoren für weltanschauliche Denkmodelle und Theoreme führte in der Gattungstradition des modernen Romans zu einem immer stärkeren Vordringen offener, alinearer Erzählformen. Die vorliegende Arbeit zeigt die Bezüge zwischen der epischen Kreisstruktur des Zauberbergs von Thomas Mann und der Metaphysik Schopenhauers. Die Segmentstruktur der «Oxen»-Episode in Joyces Ulysses nimmt schon Theoreme der modernen Naturwissenschaft vorweg, die später für die kombinatorische Poetik von Cortázars Rayuela von konstitutiver Bedeutung geworden sind.
Aus dem Inhalt: Schopenhauer und die Kreisstruktur des Romans - «Oxen» und der Dialog der Texte - Physikalisches Weltbild und Unbestimmtheit, Offenheit und evolutionierende Struktur.