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Die Wandlung der natürlichen Theologie in der Neuzeit

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Wilhelm Richebächer

«Natürliche Theologie» ist ein sehr umstrittenes Thema im Protestantismus. Wie ist sie dazu geworden? Die vorliegende Untersuchung bietet ein differenziertes Bild über die Bedeutung der natürlichen Theologie in Dogmatik und Philosophie der Neuzeit. Von der offenbarungstheologischen Integration der «theologia naturalis» bei Quenstedt ausgehend, zeigt sie die Wandlung ihres Stellenwertes bis hin zur Entgegensetzung zur Offenbarungstheologie bei Ritschl und Barth. Im Gegensatz dazu bestimmt der Autor die Aufgabe der natürlichen Theologie: sie ist theologische Weltwahrnehmung im Hinblick auf die damit gegebene Gotteswahrnehmung. Eine Anwendung der These stellt die abschliessende Auseinandersetzung mit dem Modell der «civil religion» dar.
Aus dem Inhalt: U.a. «Cognitio dei naturalis» als Teil der Offenbarungstheologie bei Quenstedt - «Theologia naturalis» in der Ontologie Wolffs - Wandel im Zeichen Kantscher Vernunftkritik - Bekämpfung der Lehre bei Ritschl und Barth - Gegenposition des Autors.