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Der Selbstmord

Eine psychoanalytische Untersuchung am Material eines Schriftstellers und einer Schriftstellerin, die sich selbst getötet haben

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Marianne Kneerich-Woerner

Der Selbstmord, die weitreichendste Form der Selbstzerstörung, wird am Beispiel von Heinrich von Kleist und Sylvia Plath psychoanalytisch erklärend gedeutet. Die soziologische, philosophische, ethische und epidemiologische Dimension des Phänomens werden umrissen, um dann in der eigentlichen Untersuchung den unbewussten Motiven und Hintergründen anhand des authentischen Materials beider Literaten (Briefe, Werke, Biographien) nachzuspüren. Erkenntnistheoretische Überlegungen (W. Dilthey, M. Weber, S. Freud und G. Devereux) begründen das methodische Vorgehen. Im Hauptteil werden, vor allem mit Hilfe der Narzissmustheorien von B. Grunberger und J. Chasseguet-Smirgel, deren Basis in der Theorie S. Freuds verankert ist, die psychischen Voraussetzungen der beiden Selbstmorde durch Textinterpretationen herausgearbeitet.
Aus dem Inhalt: U.a. Einführung in das Phänomen - Erkenntnistheoretische und psychoanalytische Grundlagen - Die Wahl des Materials - Selbstmorde im Werk H. v. Kleists - S. Plaths Roman «Die Glasglocke» als autobiographische Darstellung ihres Selbstmordversuches - Das Liebesleben der beiden Literaten.