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Evangelischer Religionsunterricht in Hilfsschulen und Anstalten des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts im nördlichen Deutschland

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Ulrich Böhme

Die Geschichte des Religionsunterrichts in Einrichtungen für Geistigbehinderte bzw. Hilfsschüler ist bisher wenig bearbeitet worden. Gerade aber in Anstalten und Hilfsschulen versuchte man, den Schülern eher als in der Regelschule gerecht zu werden. Eine wichtige Rolle bei der Erziehung und Betreuung Geistigbehinderter und Hilfsschüler spielte der Religionsunterricht. Zu fragen ist, aus welchen Quellen der Religionsunterricht beider Institutionen gespeist und wie er im alltäglichen Leben der Schüler gestaltet wurde. Beim Aufzeigen der religiösen Praxis wird anhand von Originalunterlagen ein plastisches Bild des Religionsunterrichtes und der religiösen Praxis in Anstalten und Hilfsschulen gezeigt.
Aus dem Inhalt: Vorläufer des Behindertenwesens - Grundzüge einer Christlichen Erziehung - Entstehung von Anstalten für Geistigbehinderte - Grundlagen der Erziehungsarbeit in Anstalten - Aufgabe und Inhalt des Religionsunterrrichts in Anstalten - Bedeutung der Drei Preußischen Regulative - Strömungen der allgemeinen Erziehungslehre im 19. Jahrhundert - Entwicklung der Hilfsschulen, Religionsunterricht in Hilfsschulen.