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Arbeitstätigkeit und Ruhestand

Eine qualitative Längsschnittuntersuchung an Metallfacharbeitern

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Elmar Hatzelmann

Im Zusammenhang mit der Diskussion um das Vorruhestandsgesetz (1984) wurde eine qualitative, einzelfallorientierte Längsschnittuntersuchung über drei Jahre hinweg durchgeführt, mit jeweils vier Befragungen bei 18 Metallfacharbeitern, die im Alter von etwa 58 Jahren freiwillig in den Ruhestand gingen.
Im Mittelpunkt stand die Frage nach Zusammenhängen zwischen früherer Arbeitstätigkeit (beruflicher Sozialisation) und dem Anpassungsprozess an den Ruhestand.
Im Hauptteil der Arbeit folgt nach den Einzelfallauswertungen eine Gesamtschau, in der u.a. vorberufliche Einflüsse, Arbeits- und Freizeitbereich (Restriktivitätsgrade) und Persönlichkeitsaspekte herausgearbeitet werden und ihre Bedeutung für die Anpassung an den Ruhestand gezeigt wird. Die Arbeit endet mit einem Ausblick auf wünschenswerte Massnahmen zur Erleichterung des Ausscheidens aus dem Berufsleben.
Aus dem Inhalt: Volks-, betriebswirtschaftliche und persönliche Aspekte des Ausscheidens aus dem Berufsleben - Überblick über die für die Thematik relevanten theoretischen Konzepte u.a. Live- Event-Forschung, Stressforschung, berufliche Sozialisationsforschung - Zusammenhänge zwischen beruflicher Sozialisation (Arbeitstätigkeit) und Anpassung an den Ruhestand - Qualitative Längsschnittbetrachtung und Gesamtschau - Folgen für die Praxis.