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Keynes, die Globalsteuerung und die Stabilisierungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland

Eine Analyse von Rezeptionsmustern, wirtschaftspolitischen Umsetzungen und Handlungsimperativen

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Detlev Ehrig

Effizienzdefizite der Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik gelten im Anschluss an den im Stabilitäts- und Wachstumsgesetz von 1967 kodifizierten Globalsteuerungskeynesianismus gemeinhin als Beweis für die praktische Untauglichkeit, ja Kontraproduktivität dieser Regulierungsstrategie. Die vorliegende Untersuchung konzentriert sich darauf, inwieweit die Stabilisierungspolitik überhaupt Keynesschen Prinzipien gefolgt ist und ob ihr Scheitern nicht auf eine untaugliche Ausrichtung und Nutzung des Keynesschen Steuerungskonzepts zurückzuführen ist. Die unter diesen Fragestellungen vorgenommene Evaluation der wirtschaftspolitischen Praxis und die Analyse der stabilisierungspolitischen Handlungsimperative schaffen eine Grundlage für die Einschätzung von Möglichkeiten zur produktiven Anwendung und Weiterentwicklung Keynesscher Wirtschaftspolitik.
Aus dem Inhalt: Keynesianische Standardinterpretationen als Leitbilder der Globalsteuerung - Keynesianismus in der Stabilisierungspolitik: Stationen einer Karriere - Das Dilemma der Globalsteuerung: die Stabilität des Gleichgewichts.