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Referenz und Theorie der möglichen Welten

Darstellung und Kritik der logisch-semantischen Theorie in der Sprachanalytischen Philosophie

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Jesús Padilla-Gálvez

Gegenstand dieser Untersuchung ist, das Verhältnis von Sprache und Welt zu analysieren. Um eine Bestimmung dieses Verhältnisses vornehmen zu können, wird der Begriff «Referenz» expliziert. Eine Kritik an der Kausalen Theorie der Referenz führt zu einer eingehenden Beschäftigung mit den Beschreibungstheorien. Hier wird eine detaillierte Darstellung von Freges «Sinn»-Begriff erforderlich. Die Impulse, die eine solche Auseinandersetzung freisetzt, führen zu einer neuen philosophischen Problematik der «Welt». Die Interpretation des Weltbegriffes seitens der modalen Theorien wurde bislang als selbstverständlich vorausgesetzt. Der Autor versucht zu zeigen, dass die Interpretation von Kripke eine vorkantische Metaphysik repräsentiert, so dass das Bezeichnete und die Referenz im Zeichen einer eigentümlichen Kausalität beschrieben werden. Hierdurch treten Motive hervor, welche durch eine Auseinandersetzung mit der kausalen Auffassung ins Spiel kommen und zu einer Erweiterung der Problematisierung von «Welt» gegenüber der Sprache führen.
Aus dem Inhalt: U.a. Auseinandersetzung mit der Kausalen Theorie der Referenz - Systematische Darstellung einer logisch-semantischen Theorie der Referenz - Untersuchungen zur Modallogik und somit zur Theorie der möglichen Welten - Philosophische Folgerung: Essentialismus.