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Konrads von Halberstadt O.P. «tripartitus moralium»

Studien zum Nachleben antiker Literatur im späteren Mittelalter

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Erwin Rauner

Wie antike Literatur im späteren Mittelalter nachwirkt, wird an dem bisher ungedruckten «tripartitus moralium», einer umfangreichen Blütenlese aus antiken Schriften, die der deutsche Dominikaner Konrad von Halberstadt d.J. 1342-44 vollendete, veranschaulicht. Dabei stellt sich die Frage, ob Konrad die antiken Autoren unmittelbar oder vermittelt über mittelalterliche Schriften kennt. Das wird an dafür ausgewählten Teilen des «tripartitus», die ediert werden, textkritisch zu klären versucht, ferner, wie Zitate und Exempla im späteren Mittelalter «wandern». Die Quellen Konrads geben die Tradition zu erkennen, in der der «tripartitus» steht, die «moralis philosophia»: antike Ethik dient als Muster für christliches Leben. - Beigegeben sind Proben aus weiteren bislang nur handschriftlich zugänglichen Texten: der zweiten Rezension des «tripartitus», dem «trivium predicabilium» Konrads, der «Summa recreationum».
Aus dem Inhalt: Konrad von Halberstadt der Ältere und der Jüngere - Der «tripartitus moralium» (Überlieferung, Gestalt, Vorreden) - Quellen des ersten und zweiten Buches - Exzerpte ausgewählter Autoren im «tripartitus» (Tibull, Cicero's «de officiis») - Zu den Quellen des dritten Buches - Zur Nachwirkung des «tripartitus»: Die Rezension B - «Opusculum fabularum», «Fabule multe», «tripartitus», «Summa recreationum», «Mensa philosophica» - Anhang (Handschriften, Texte).