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Mathematisches Problemlösen als Testleistung

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Eckhard Klieme

Mathematische Sachaufgaben werden in der Psychodiagnostik zur Messung der «allgemeinen Denkfähigkeit» eingesetzt; ihr Anforderungsgehalt ist jedoch keineswegs hinreichend geklärt. Welche kognitiven Prozesse laufen bei der Problemlösung ab? Welche Rolle spielen verschiedene Arten des Wissens? Wovon hängt die Schwierigkeit der Aufgaben ab? Welchen Einfluß haben Vorbildung und Geschlecht der Bearbeiter? Derartigen Fragen zur psychologischen Bedeutung der Testergebnisse - ihrer Konstruktvalidität - wird hier anhand von Test- und Itemanalysen und von denkpsychologischen Studien zur Bearbeitung komplexer Sachaufgaben aus dem «Test für medizinische Studiengänge» nachgegangen. Modelle und Methoden aus Problemlösepsychologie, Psychodiagnostik und Mathematikdidaktik werden dabei kritisch aufgearbeitet und angewandt.
Aus dem Inhalt: Das Forschungsparadigma: Kognitionspsychologische Analyse von Testleistungen - Psychologische und mathematikdidaktische Analysen zur Bearbeitung von Sachaufgaben - Problemverständnis und Prozeßverläufe beim mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken - Zur Integration von Prozeßaspekten in Skaliermodellen.