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Die Bildbeschreibung - eine Frage des Standpunkts

Literaturästhetische und -didaktische Diskussion am Beispiel von da Vincis «Abendmahl»

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Jutta Wermke

Die Bildbeschreibung war in den 50er und 60er Jahren eine beliebte Aufsatzform. Heute gilt sie eher als antiquiert oder als bildungsbürgerlich-elitär. Die Verfasserin teilt zwar die Kritik an der traditionellen Stilübung, sieht jedoch weitgehend ungenutzte Möglichkeiten für einen kommunikationsorientierten und Massenmedien einbeziehenden Deutschunterricht: z.B. in der Komplexität der Textsorte, der Integration von Rezeptions- und Produktionsprozessen und den ästhetischen Dimensionen von Bild und Beschreibung. Die Praktikabilität der Vorschläge demonstriert eine ausführlich dokumentierte Unterrichtsreihe für die 9. Klasse.
Aus dem Inhalt: Die Bildbeschreibung als Stilübung der traditionellen Aufsatzerziehung, als Möglichkeit einer kommunikationsorientierten Didaktik, als Mittel der ästhetischen Erziehung (z.B. in der 9. Klasse).