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Tarifliche Arbeitszeitpolitik - Ein Instrument der Beschäftigungspolitik?

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Elisabeth Neifer-Dichmann

Obwohl die Arbeitszeitentwicklung primär von der Tarifpolitik determiniert wird, fehlt es bislang an einer systematischen Untersuchung der Möglichkeiten und Beschäftigungswirkungen tariflicher Arbeitszeitpolitik. Die Lücke schliesst die vorliegende Arbeit. Sie (1) umreisst den rechtlichen Handlungsrahmen tariflicher Arbeitszeitpolitik, (2) analysiert die innerhalb dieses Rahmens theoretisch möglichen Tarifstrategien, (3) konfrontiert diese mit der realen Tarifpolitik und (4) untersucht deren Arbeitsmarktwirkungen. Am sogenannten «Leber-Kompromiss» werden abschliessend die auf Basis der mikro- und makroökonomischen Theorie abgeleiteten Hypothesen über die Beschäftigungseffekte der Verkürzungs- und Flexibilisierungsstrategie überprüft.
Aus dem Inhalt: Unter Berücksichtigung der rechtlichen und faktischen Gestaltungsmacht der Tarifparteien wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen die tarifliche Arbeitszeitpolitik positive Beschäftigungseffekte haben kann. Die Hypothesen werden abschliessend am sogenannten «Leber-Kompromiss» überprüft.