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Gewinnverwendungsregelungen als Instrument zur Lösung von Agency-Problemen

Ein Beitrag zur Diskussion um die Reformierung der Ausschüttungskompetenz in Aktiengesellschaften

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In der Literatur zu Fragen der Unternehmensverfassung wird die Forderung nach einer Einschränkung der Gewinnverwendungskompetenz des Managements mit immer stärkerem Nachdruck erhoben. Auf der Basis agency-theoretischer Erkenntnisse und unter Verwendung eines eigenen Modellansatzes wird untersucht, welche Auswirkungen von einer Realisierung solcher Forderungen auf die Handlungen und den Nutzen von Kapitaleignern, Gläubigern und Management einer Aktiengesellschaft zu erwarten sind. Es wird geprüft, ob überhaupt und wenn ja, welche Ratschläge dem Gesetzgeber hinsichtlich der Gestaltung von Gewinnverwendungskompetenzen aus ökonomischer Sicht gegeben werden können.
Aus dem Inhalt: U.a. Bestandsaufnahme der juristischen und ökonomischen Literatur zur aktienrechtlichen Gewinnverwendung - Modellanalyse gesetzlicher Gewinnverwendungsvorschriften unter Berücksichtigung von Überinvestition, Managementkonsum, asymmetrischer Informationsverteilung, Alteigner-Neueigner-Beziehungen, risikoaversem Verhalten sowie Fremdfinanzierungsaspekten.