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Satellitenfernerkundung im Völkerrecht

Inwieweit existiert ein völkerrechtlicher Datenschutz?

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Tilo Klinner

Satellitäre Fernerkundung gewährt Einblick in Bereiche, die bisher ausschließlich der souveränen Hoheitsgewalt der Staaten unterworfen waren. Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtlichen Schranken der Beobachtung fremden Territoriums aus dem Weltall. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Konzepte der «ständigen Souveränität über die natürlichen Ressourcen» und des Datenmißbrauchsverbots. Neuartige Probleme werden durch die Kommerzialisierung des Fernerkundungssektors aufgeworfen. Besondere Beachtung findet dabei die Fernerkundungsresolution der GV vom 3. Dezember 1986. Sie stellt den vorläufigen Abschluß der Diskussionen im Weltraumausschuß der GV der VN dar.
Aus dem Inhalt: Das Erfordernis des «prior consent» - Souveränität als Informationshoheit - Klassifizierung der Daten - Recht auf Datenzugang und Datenempfang - Datenweitergabe - Datenmißbrauch - Haftungsrechtliche Fragen.