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Neues Transfersystem zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Kopplung von Zuschüssen an Unternehmen und eingegliederte Arbeitslose als «klassisch-keynesianischer» Kompromiss

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Siegfried Martschinke

Die funktionale Kopplung von Zuschüssen an Arbeitnehmer (Lohnerhöhung) und Unternehmen (Lohnsenkung) für in den Arbeitsprozess eingegliederte Arbeitslose bildet den Ausgangspunkt des Basiskonzepts. Mit Hilfe eines einfachen Parametersystems wird vielfältigen Nebenwirkungen Rechnung getragen. Der Autor setzt sich mit betriebs- und volkswirtschaftlichen sowie verwaltungsökonomischen Fragestellungen auseinander. Der wissenschaftlich fundierte Sachverhalt - auch dem nicht fachspezifischen Leser verständlich dargelegt - dürfte die wissenschaftliche und politische Diskussion anregen. Der Vorschlag stellt eine konsensfähige Basis für die öffentlichen Haushalte, politischen Parteien, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Angebotspolitiker und Keynesianer dar, denn das Konzept überzeugt darin, dass alle Betroffenen (Arbeitslose, Unternehmen, Sozialhilfe zahlende Kommunen, Krankenund Rentenversicherungen, Bund, Länder) Vorteile erlangen.
Aus dem Inhalt: Notwendigkeit bzgl. Höhe und Dauer von Zuschüssen - Kopplung der Zuschüsse an die bisherigen Unterstützungszahlungen - Steuerbefreiung der Zuschüsse - Einkommensobergrenze für den geförderten Personenkreis - Beschäftigtenzunahme und Mindestbeschäftigungsdauer bei Unternehmen - Mindestdauer der Arbeitslosigkeit - Behandlung der Teilzeitbeschäftigung bzw. der «stillen Reserve» - Regional- bzw. strukturpolitische (Neben-)Wirkungen - Lern- bzw. Produktivitätseffekte - Ingangsetzung eines dynamischen Prozesses - Gesamtwirtschaftlicher Kreislaufzusammenhang - Finanzierungs- und Budgetfragen - Marktkonformität - Einfluss auf die makroökonomische Arbeitsangebots- und -nachfragefunktion - Verknüpfung mit Massnahmen der Arbeitszeitverkürzung - Wirkungsüberlagerungen bei staatlichen Beschäftigungsprogrammen.