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Einsatz von Arbeitskräften mit und ohne berufliche Ausbildung in der Bundesrepublik Deutschland

Bestände 1982 bzw. 1984 sowie Umfang und Struktur der aus dem Erwerbsprozeß ausscheidenden Erwerbstätigen bis zum Jahre 2000

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Gernot Weißhuhn

Eine geburtenbedingt hohe Zahl an Jugendlichen sowie eine erhöhte Bildungsbereitschaft in den vergangenen Jahren haben die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen erheblich steigen lassen. Als Folge dieser Entwicklung wird sich bis zum Ende der 80er Jahre bzw. zum Anfang der 90er Jahre das Angebot an Arbeitskräften mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung deutlich erhöhen. Auf der anderen Seite wird das Neuangebot an Arbeitskräften, die endgültig keinen beruflichen Abschluß aufweisen, rückläufig sein.
Um die künftigen Arbeitsmarktchancen dieser beiden Personengruppen beurteilen zu können, müßte dem künftigen Angebot an Arbeitskräften ein entsprechender Arbeitskräftebedarf gegenübergestellt werden.
Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Untersuchung zu ermitteln versucht, wieviele Erwerbstätige mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung sowie ohne abgeschlossene Berufsausbildung bis zum Ende dieses Jahrhunderts aus dem Erwerbsprozeß ausscheiden werden.
Aus dem Inhalt: Analyse des Einsatzes von Erwerbstätigen mit und ohne berufliche Ausbildung - Sozialversicherungspflichtig beshäftigte Facharbeiter, Vollzeit-Teilzeitbeschäftigung 1981-1984 - Selbständige und Mithelfende Familienangehörige, Beamte mit/ohneabgeschlossene Berufsausbildung - Umfang des Ausscheidens von Erwerbstätigen mit und ohne abgeschlossener Berufsausbildung 1985-2000 aufgrund «natürlicher» Abgangsurschen (Mortalität, Invalidität, Verrentung, Pensionierung, phasenweise Erwerbstätigkeit); desgleichen für sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer (Facharbeiter, -angestellte, Nicht-Facharbeiter, Vollzeit-, Teilzeitbeschäftigte).