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Begriff und Wertung der Apokalyptik in der neutestamentlichen Forschung

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Werner Zager

Die vorliegende Abhandlung untersucht das Verständnis von Apokalyptik im Bereich der neutestamentlichen Wissenschaft von 1832 bis zum Ausgang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, d.h. bis zum Beginn der neuesten Phase der Apokalyptikforschung, die zur Zeit noch andauert. Dabei wird zunächst danach gefragt, wie von den einzelnen Exegeten das Wesen von Apokalyptik bestimmt wird, und darüber hinaus danach, mit welchen Wertungen die jeweilige Auffassung von Apokalyptik verbunden ist. Es stellt sich hier die Aufgabe, die in solchen Wertungen steckenden theologischen und weltanschaulichen Voraussetzungen aufzuspüren und somit deren etwaige Problematik aufzudecken. Die Konzentration bei der Frage nach Begriff und Wertung der Apokalyptik auf die neutestamentliche Wissenschaft ergibt sich daraus, dass die Hauptarbeit bei der Erforschung der Apokalyptik als frühjüdischer und urchristlicher Erscheinung von Neutestamentlern geleistet wurde. Jedoch werden auch bedeutsame Stimmen aus der alttestamentlichen Wissenschaft und der systematischen Theologie berücksichtigt. Die Darstellung ist am Verlauf der Forschung orientiert.
Aus dem Inhalt: Die Abhandlung arbeitet auf, wie sich das Verständnis von Apokalyptik und deren Bewertung in der exegetischen Forschung entwickelt haben. Es wird gezeigt, welche Auswirkungen dies für die jeweilige Sicht von Frühjudentum und Urchristentum hatte. Die Darstellung ist entsprechend dem Verlauf der Erforschung der Apokalyptik nach drei Zeiträumen gegliedert: 1832-1860, 1860 bis zum Ende des 1. Weltkriegs, vom Ende des 1. Weltkriegs bis zum Ausgang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.