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Die Staatsverschuldung im Kontext alternativer Wirtschaftspolitik

Zur Erweiterung des finanzpolitischen Handlungsspielraums des Staates durch alternative Finanzierungsstrategien

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Gerhard Lübke

Der Autor untersucht aus politökonomisch-keynesianischer Sicht Ursachen und Notwendigkeit einer wachsenden Staatsverschuldung und die Wirkungsmodi des öffentlichen Kredits im makroökonomischen Zusammenhang. Hierbei stehen die Kritik der crowding-out-Hypothese, die potentiellen inflationären Gefahren sowie die distributiven Effekte der Staatsverschuldung im Fokus der Betrachtung.
Als wirtschaftspolitisch-praktische Konsequenz der theoretischen Analyse wird eine geänderte Formspezifik der öffentlichen Verschuldung gefordert. Aus diesem Grunde werden Vorschläge für eine alternative Finanzierungsstrategie unterbreitet.
Aus dem Inhalt: Die Bisystemigkeit der kapitalistischen Gesellschaftsformation - Ursachen der Staatsverschuldung - Keynesianische Stagnationstheorie - Stadientheorie der kapitalistischen Entwicklung - Konzept der kompensatorischen Finanzpolitik - Die crowding-out-Hypothese - Verteilungspolitische Kritik der Staatsverschuldung - Alternative Formspezifik der Staatsverschuldung.