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Das Recht der Binnenstaaten auf Zugang zum Meer unter besonderer Berücksichtigung der 3. Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen

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Torsten Dehnert

Für die landeingeschlossenen Staaten stellt sich die Frage inwieweit ihre während der 3. Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen erhobene Forderung auf freien Zugang zum Meer völkerrechtliche Anerkennung gefunden hat. Die vorliegende Untersuchung zeigt die historische Entwicklung des Konflikts zwischen transitgebenden und transitnehmenden Staaten auf und nimmt Stellung zur Beeinflussung des Wesensgehaltes des Souveränitätsprinzips durch Solidarpflichten der Staaten. Im Ergebnis ist die Gewährung des Transits nach wie vor abhängig von der Gestattung durch den betroffenen Transitstaat, wobei die Binnenstaaten jedoch ein Recht auf den Abschluss einer Vereinbarung haben, die ihnen einen unbehinderten, zügigen, verlässlichen und wirtschaftlichen Transit zum Meer für Güter und Personen garantiert. Dies ergibt sich aus dem Gebot zwischenstaatlicher Solidarität.
Aus dem Inhalt: U.a. Historische Entwicklung von Transit- und Durchgangsrechten - Anspruchsgrundlagen für ein Recht auf Transit - Die Regelung der Seerechtskonvention zum Transit - Der Einfluss des Solidaritätsgedankens auf den Transitanspruch.