Show Less
Restricted access

Die Wirklichkeit und der Andere

Zu Hans Henny Jahnns Roman «Fluss ohne Ufer»

Series:

Daniel Hoffmann

In dem Roman «Fluss ohne Ufer» wird das Verständnis der Wirklichkeit als rational konstruierbare Alleinheit des Seins destruiert und in eine transzendental-phänomenologische Argumentation überführt. Die Konstitutionsfrage wird mit dem Auftreten des Anderen beantwortet, der sich als Sinn der Wirklichkeit offenbart. Als erste Gestalt der Wirklichkeit steht der Andere aber zugleich in jener äussersten Position, von der aus die Wirklichkeit ihre Ordnung erhält. Die Begegnung mit dem Anderen ist also ein «hohes Sein», eine Wirklichkeit, in der das eigene Dasein in eins mit dem Anderen und der Wirklichkeit des Seins zum Weltkonkretum als verwirklichtem Sein gelangt.
Aus dem Inhalt: U.a. Konstituierte Wirklichkeit und radikale Transzendenz der Welt - Die Ankunft des Anderen und die Begegnung - Mensch- und Personsein in der Beziehung Gustav-Tutein - Die Begegnung mit Ajax.