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Die Tschechoslowakische Hussitische Kirche

In der deutschen theologischen Literatur und in Selbstzeugnissen

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Ulrich Daske

Diese Arbeit beschreibt Entstehung, Entwicklung und Lehre der 1920 (!) als Folge des böhmischen Modernismus entstandenen Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche (THK). Sie zeigt, dass die deutschsprachige theologische Literatur diese junge Kirche und ihre Lehre (teilweise bewusst) entstellt. Sie belegt, dass die THK schon sehr früh in den 30er Jahren theologische Strömungen antizipiert hat, die im Westen Europas erst nach dem Zweiten Weltkrieg ins öffentliche theologische Bewusstsein rückten.
Sie stellt dar, dass es der THK gelungen ist, als Kirche im Ostblock ihre Existenz gemäss dem Evangelium zu sichern, ohne der sozialistischen atheistischen Gesellschaft ihre Loyalität zu versagen.
Aus dem Inhalt: U.a. Die THK in der deutschen theologischen Literatur - Unter besonderer Berücksichtigung der Sprache, mit der sie be-«handelt» wird - Gegendarstellung mit z.T. bisher unveröffentlichtem Quellenmaterial - Christen für eine klassenlose Gesellschaft.