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Die Tagebücher Franz Kafkas

Funktionen - Formen - Kontraste

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Manfred Hornschuh

Kafkas Tagebücher weisen Merkmale auf, die einen beherrschenden Zug zum Tagebuch als literarischem Kunstwerk anzeigen. Der Tagebuchraum ist, gleich dem Kafkaschen Romanraum, geschaffene Welt, die durch Wahl einer das Material der Erfahrungswelt verwandelnden Perspektive entsteht. Dieser Prozess betrifft auch das Tagebuch-Ich, dessen Verhältnis zur realen Verfasserperson nicht das einer einfachen Identität sein kann.
Aus dem Inhalt: Der Tagebuchraum als «geschaffene Welt» - Bewusstsein im Tagebuch und Bewusstsein des Tagebuches - Pragmatische und ästhetische Dimension - Welt als autoritative und forensische Instanz - Gesetz - Mythos - Positives und negatives Ich.