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Interkommunales Zusammenwirken durch Einbeziehung kreisangehöriger Gemeinden in den Vollzug von Kreisaufgaben

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Hans-Michael Wolffgang

Im Zuge der in allen Flächenländern durchgeführten kommunalen Gebietsreform wurden bevölkerungsstarke und grossräumige Kreise, Städte und Gemeinden geschaffen. Damit einher ging und geht die Neuverteilung der von den Kommunen wahrzunehmenden Aufgaben. Im Kreis-/Gemeindeverhältnis kann es zu Konflikten kommen, wenn einerseits eine wirksame Aufgabenerfüllung die Ansiedlung der Kompetenz auf der Kreisebene gebietet, andererseits eine möglichst gemeinde- und bürgernahe Aufgabenwahrnehmung angestrebt wird.
Die Arbeit stellt ein Modell interkommunalen Zusammenwirkens vor, nach dem die kreisangehörigen Städte und Gemeinden in den Vollzug von Kreisangelegenheiten einbezogen werden. Die Einbeziehung geschieht durch Übertragung (konservierende Delegation) kreislicher Aufgabenteile und Begründung einer interkommunalen Fremdverwaltung unter Wahrung der verfassungsrechtlichen Garantien der Kommunen.
Aus dem Inhalt: Systematik der Delegation - Typisierung der kommunalen Fremdverwaltung - Kreis-/Gemeindeverhältnis nach dem Grundgesetz - Verwaltungswissenschaftliche Vorgaben interkommunalen Zusammenwirkens - Finanzierung/Aufsicht.