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George Segal

Wege zur Körperüberformung

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Dirk Teuber

Ausgehend von der Entscheidung des amerikanischen Künstlers George Segal, den menschlichen Körper mit Gips zu überformen und daraus eine Plastik zu bilden, werden Kunstbewegungen in New York um 1960 nachgezeichnet. Zum Verständnis der Gemälde Segals werden Theorien und Werke des abstrakten Expressionismus von Hans Hofmann, Willem de Kooning und Robert Motherwell herangezogen. Die Körperüberformung wird durch seine Verbindung zur Happening und Fluxus-Bewegung vorbereitet. In den künstlerisch-gedanklichen Anregungen durch Marcel Duchamp, Jasper Johns, Yves Klein und Piero Manzoni, wie auch bei John Cage und John Dewey wird eine ästhetische Begründung für das Gesamtwerk eines der wichtigsten Plastiker der amerikanischen Kunst der sechziger Jahre gefunden.
Aus dem Inhalt: Das Unbehagen an der Malerei und die Anfänge des Environments - Im Schatten von Happening und Fluxus - Zur Affirmation des lebendigen Körpers - Weltsicht zwischen Zenrezeption und Pragmatismus.