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José Carlos Mariátegui und seine Zeitschrift Amauta (Lima, 1926-1930)

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Volker Hovestadt

Zum ersten Mal liegt mit dieser Arbeit eine Untersuchung sämtlicher Artikel Mariáteguis in Amauta vor. Es wird die Bedeutung der Zeitschrift für die Entwicklung einer kulturellen und politischen Eigenständigkeit Perus herausgestellt. Neben der Darstellung historischer Hintergründe zur Situation Perus in den zwanziger Jahren sowie einer ausführlichen Biographie enthält das Buch eine Standortbestimmung Mariáteguis in Bezug auf V.R. Haya de la Torre und die III. Internationale. Die Verbindung von Indigenismus und Sozialismus bei Mariátegui wird besonders gewürdigt. Das Spannungsverhältnis zwischen Amauta und Mariátegui, zwischen Theorie und Praxis, bildet den Schlüssel zum Verständnis des gleichermassen literarischen wie auch politischen Phänomens «Amauta».
Aus dem Inhalt: Peru: wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte im historischen Kontext - Mariátegui: Leben und Werk - Amauta: Struktur, Entwicklung, Schwerpunkte; Mariáteguis Artikel in Amauta - Mariáteguis marxistischer Ansatz und die «peruanische Realität».