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Arnold Mendelssohn und seine Klavier- und Kammermusik

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Jürgen Böhme

Arnold Mendelssohn (1855-1933) galt in der Musikgeschichtsschreibung trotz eines umfangreichen kompositorischen Oeuvres, das vom Sololied bis zur Oper alle Gattungen umfasst, bisher eher als Randerscheinung. Der zu Lebzeiten hochgeschätzte Hessische Kirchenmusikmeister wurde vorallem bekannt auf Grund seiner Verdienste um die Wiederbelebung der Chormusik alter Meister, vornehmlich der Werke von Heinrich Schütz. Bisher weitgehend unbekannt ist dagegen Mendelssohns Bedeutung hinsichtlich der Stilentwicklung der kirchenmusikalischen Erneuerungsbewegung in den zwanziger und dreissiger Jahren unseres Jahrhunderts. So sind unmittelbar in ihrer kompositorischen Entwicklung beeinflusst Paul Hindemith, Kurt Thomas, Günter Raphael, Fritz Reuter und Hugo Distler. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich neben Problemen der Stilkritik ausführlich mit der Biographie Mendelssohns, die erstmals auf eine historisch gesicherte Grundlage gestellt wurde.
Aus dem Inhalt: Die Klavier- und Kammermusik - Die formale Konzeption - Themenstruktur und Motivbildung - Harmonik und Dissonanzbehandlung - Werkverzeichnis mit Besitzvermerken deutscher Bibliotheken - Diskographie.