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Die Entwicklung psychometrischer Intelligenz über die Lebensspanne

Aspekte eines allgemeinpsychologischen Zugangs

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Edgar Erdfelder

Vorgestellt wird eine formalisierte Fassung der Theorie der fluiden und kristallisierten Intelligenz (Gf-Gc-Theorie) einschliesslich der bislang hierzu vorliegenden empirischen Überprüfungen. Diese Fassung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie explizit als allgemeinpsychologische Entwicklungstheorie formuliert wird, als Theorie also, die Aussagen über die Entwicklung einzelner (prinzipiell beliebiger) Individuen eines offenen Individuenbereichs beinhaltet. Hierdurch wird es möglich, Befunde aus einer einheitlichen theoretischen Perspektive zu betrachten, die zumeist getrennt voneinander dargestellt und durch unterschiedliche Theorien erklärt werden. Der empirische Gehalt der Gf-Gc-Theorie kann auf diese Weise beträchtlich erhöht werden.
Aus dem Inhalt: Zur Problematik des Intelligenzbegriffs - Die Quetelet-Cattell-Annahme - Bedingte Erwartung und bedingte Varianz von Intelligenzmassen für gegebenes Alter - Entwicklungsmodelle mit Testzeitpunkt- und Kohorteneffekten - Konsequenzen für den Abweichungs-IQ.